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Schneeflöckchen, Weißröckchen... Der Schnee hier im Ruhrgebiet lässt leider viel zu häufig und zu lang auf sich warten. Und dann hat man - sage und schreibe - einen halben Tag etwas davon, bevor er zu Schneematsch wird.

Deswegen hole ich mir die Schneeflöckchen halt als Plätzchen auf den Teller. Und zwar in Form von zartschmelzenden, buttrigen, leckeren Plätzchen, die - genau wie die Vanillekipferl - aus Omas Rezeptbuch stammen. Die Schneeflöckchen schmelzen so toll auf der Zunge, weil sie mit Puderzucker anstatt mit normalem Zucker gebacken werden.

Als Kind waren diese Schneeflöckchen immer meine Lieblingsplätzchen. Mittlerweile sind die Vanillekipferl an die 1. Stelle gerutscht, aber als Kind mussten es immer Schneeflöckchen sein. Vermutlich auch, weil der Name so hübsch ist. Und weil ich es schon immer toll fand, Oma beim Backen zu helfen und die Teigkugeln mit der Gabel platt zu drücken, damit das Muster entsteht.

Und sie sind selbstverständlich auch richtig lecker. Damit ihr das beurteilen könnt, bekommt ihr jetzt das Rezept.

250 g Butter
160 g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
200 g Speisestärke
125 g Mehl
  1. Die Butter mit dem Puderzucker, dem Vanillezucker und dem Salz schaumig rühren.
  2. Mehl und Speisestärke mischen und löffelweise zur Butter-Masse geben. Nur so viel, dass der Teig nicht mehr an den Fingern klebt.
  3. Den fertigen Teig für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  4. Backbleche mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.
  5. Den Teig zu kleinen Kugeln formen, auf das Backpapier legen und mit einer Gabel etwas platt drücken. Nicht zu sehr, es soll nur ein Muster entstehen.
  6. Die Schneeflöckchen kommen dann für ca.10-12 Minuten in den Ofen.
  7. Immer schön im Auge behalten, sie sollen nur einen Hauch von Farbe bekommen.
  8. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Viel Spaß beim Backen und Naschen in der Weihnachtsbäckerei!

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